Upjeverscher Forst mit Kronscheune

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Postkarte mit einem Motiv aus dem Upjeverschen Forst

Nach einer Legende soll Maria von Jever den Forst Upjever selbst angelegt und die ersten Eicheln gesät haben. In der waldarmen Region an der Küste war es auf jeden Fall erstrebenswert, einen Forst aufzubauen. Gerade nach den Bränden in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stieg der Bedarf an Holz als Baumaterial. Doch auch als Jagdgebiet soll das Gebiet Maria gedient haben, die dieses in dieser Zeit höchst adelige Privileg für sich in Anspruch nahm. Die Windhunde, die sie bei der Jagd begleitet haben sollen, sind auf Grafiken des 19. Jahrhunderts zu sehen und auch beim Bronzedenkmal in Jever sitzt einer ihrer Jagdhunde an ihrer Seite.

Zu dem „Busch“ Upjeper gehörte ein herrschaftliches Vorwerk, das 1551 unter Maria von Jever erbaut wurde.